
Viele Paare wünschen sich eine persönliche, emotionale und individuelle Trauung – und gleichzeitig macht genau dieser Moment ihnen Bauchschmerzen: Alle Augen sind auf uns gerichtet. Die Sorge, im Mittelpunkt zu stehen, ist absolut nachvollziehbar und kommt häufiger vor, als man denkt. Schließlich heiratet man in der Regel nur einmal im Leben und das Ganze ist mit sehr vielen Emotionen verbunden.
Damit eure Freie Trauung für euch zu einem schönen und entspannten Erlebnis wird, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt:
- Sprecht offen mit eurer Traurednerin oder eurem Trauredner
Euer Redner ist euer Verbündeter. Sprecht ehrlich über eure Nervosität und eure Wünsche. Gemeinsam lassen sich Abläufe so gestalten, dass ihr euch wohlfühlt – zum Beispiel mit kürzeren Redeanteilen oder einem lockeren Einstieg.
- Wählt die richtige Sitzordnung
Wenn ihr euch nicht wohl dabei fühlt, frontal „auf der Bühne“ zu sitzen, könnt ihr die Stühle leicht seitlich ausrichten oder sogar ein Stück weit in die Gäste hineinsetzen. So wirkt es weniger wie ein Auftritt und mehr wie ein gemeinsames Beisammensein.


Offenheit und richtige Platzwahl
- Setzt persönliche Akzente anstatt „Show“
Eine Freie Trauung lebt von Authentizität. Ihr müsst nichts machen, das euch nicht entspricht. Verzichtet auf große Inszenierungen, wenn euch das unangenehm ist. Kleine Gesten, persönliche Worte oder ein leiser, intimer Moment können genauso berührend sein wie ein großer Auftritt.
- Bindet eure Gäste ein
Wenn nicht alles nur auf euch gerichtet ist, entspannt das die Situation. Ihr könnt Freunde oder Familienmitglieder kleine Beiträge übernehmen lassen – sei es ein Lied, ein Text oder eine symbolische Handlung. Dadurch wird die Aufmerksamkeit auf mehrere Menschen verteilt und die Gäste freuen sich auch meistens, wenn sie Teil der Zeremonie sein können.
- Denkt daran: Ihr seid nicht allein
In diesem Moment schaut zwar jeder zu euch – aber nicht, um euch zu beurteilen. Alle Gäste sind da, weil sie euch lieben und diesen besonderen Tag mit euch feiern möchten. Der Blick eurer Gäste ist voller Freude, Stolz und Zuneigung. Also Erinnert euch immer wieder daran: es sind eure Familien und Freunde, eure Herzensmenschen, die dabei sind. Sie wollen euch sehen, wie ihr seid und kein Theaterstück. Es geht nicht darum, perfekt zu wirken, sondern echt zu sein.
Einbindung Gäste und Humor
- Übung und Vorbereitung helfen
Geht mit eurem Redner den Ablauf vorher durch, probt vielleicht das Einziehen oder euren Platz vorne. Je vertrauter euch die Situation ist, desto entspannter werdet ihr sein. Sprecht euch auch untereinander ab, was euch während der Trauung wichtig ist: Händchen halten einander anschauen oder den Trauredner anschauen?
- Humor hilft
Immer! Ihr dürft sagen: „Ich bin nervös!“ Ihr dürft auch mal lachen, wenn was schiefgeht. Das macht euch menschlich – und genau das macht eure Trauung so besonders.
Aber auch ein lustiger Anfang, kann die Stimmung bei allen Beteiligten sofort lockern. Beispielsweise könnte sich ein Kumpel als Braut verkleiden und den Bräutigam ein wenig veräppeln und ihn somit zum lachen bringen, bevor es dann wieder emotional wird und die richtige Braut auf ihn zuschreitet.
Fazit
Es ist völlig normal, Lampenfieber vor der Freien Trauung zu haben. Aber mit einer offenen Vorbereitung, kleinen Anpassungen und der richtigen Begleitung könnt ihr eure Trauung so gestalten, dass ihr euch sicher und wohl fühlt. Denn genau darum geht es: um einen Moment, der echt und zu euch passend ist.
Ihr wünscht euch eine Trauung, die authentisch ist und euch Sicherheit gibt?
Dann lasst uns gemeinsam euren besonderen Moment so gestalten, dass ihr euch rundum wohlfühlt. Schreibt uns gerne eine Nachricht oder vereinbart ein unverbindliches Kennenlerngespräch – wir freuen uns, euch auf diesem Weg zu begleiten!
Liebevolle Grüße eure Viktoria